Energieversorgung der Zukunft: Wohin mit dem Wasserstoff? Wie deutsche Firmen nach Speichermöglichkeiten suchen
Der Stoff, aus dem die Träume sind – wie grüner Wasserstoff das Klima retten soll und warum das tatsächlich klappen könnteAuch Deutschlands größter Speicherbetreiber Uniper arbeitet an einer Pilotanlage. Sie soll im niedersächsischen Krummhörn entstehen und 1000 Kubikmeter groß werden. Laut Uniper läuft dort noch das Genehmigungsverfahren. "Die Errichtung dieser Kaverne ist im Laufe dieses Jahres vorgesehen.
Am Speicherstandort Bierwang im bayerischen Unterreit will Uniper zusammen mit mehreren Unternehmen die Eignung von Porenspeichern näher untersuchen. Ab Juni sollen in drei Phasen unterschiedliche Methan-Wasserstoff-Gasgemische in eine ehemalige Erdgaslagerstätte eingespeichert und nach einer gewissen Zeit wieder ausgespeichert werden. HyStorage ist der Name des Forschungsprojekts.Der Energiekonzern RWE will von Anfang an große Kavernen kommerziell nutzen.
"Die Entwicklung unseres Wasserstoffspeichers in Gronau-Epe ist nur ein erster Schritt, dem viele weitere folgen müssen", sagt Sopna Sury, RWE-Wasserstoff-Vorständin, auf Anfrage der Nachrichtenagentur DPA. "Eine Rund-um-die-Uhr-Belieferung industrieller Abnehmer mit grünem Wasserstoff ist nur mit ausreichend großen Speicherkapazitäten möglich."
Doch was heißt "ausreichend groß"? Der Speicherverband Ines verweist auf Langfristszenarien des Bundeswirtschaftsministeriums. Sie gehen davon aus, dass zur Umsetzung der Energiewende im Zieljahr 2045 Wasserstoffspeicher mit einer Kapazität von 72 bis 74 Terawattstunden gebraucht werden.
Doch das reicht laut Bleschke noch lange nicht: Zur Umsetzung der Energiewende gemäß den Langfristszenarien bedürfe es mehr als einer Verdoppelung der heute für Wasserstoff nutzbaren Speicherpotenziale. "Infrastrukturherausforderung" nennt Bleschke das und betont: "In Deutschland ist bislang kein einziger kommerzieller Wasserstoffspeicher im Betrieb.
España Últimas Noticias, España Titulares
Similar News:También puedes leer noticias similares a ésta que hemos recopilado de otras fuentes de noticias.
Wasserstoff: Thyssen-Krupps Wasserstofftochter liefert Elektrolysemodule an H2 Green SteelThyssen-Krupp Nucera soll ein neues Stahlwerk in Nordschweden mit Wasserstoff versorgen. Der wird dringend gebraucht, um grünen Stahl zu erzeugen.
Leer más »
Wasserstoff statt Erdgas - Reichen die Speicher?Die unterirdischen Erdgas-Speicher in Deutschland reichen nach Einschätzung der Speicherbranche bei Weitem nicht aus für den in Zukunft erwarteten Wasserstoff-Speicherbedarf. Zur Umsetzung der Energiewende sei eine Verdopplung der Speicher nötig.
Leer más »
(S+) Russland-Sanktionen: Elektroniklieferungen deutscher Firmen landen offenbar bei russischen RüstungskonzernenTrotz Exportverbots werden russische Militärkonzerne nach SPIEGEL-Recherchen offenbar auch über deutsche Unternehmen mit Mikroelektronik versorgt. Dabei ist das Netzwerk nicht sonderlich konspirativ. Warum versagt die Kontrolle? (S+)
Leer más »
Wie „Moonlight“, aber in weiblich - Empfehlungen aus der SZ-RedaktionTeyana Taylor besticht als eine Mutter, die um ihren Sohn kämpft: Diese und weitere Empfehlungen der Woche aus dem SZ-Feuilleton.
Leer más »
Der Doppelpass - wie die Ampel Deutsche zu Wählern zweiter Klasse machtDie Ampel will die Einbürgerung Zugewanderter erleichtern - und ihnen weiterhin zwei Pässe zubilligen. Damit setzt sie das urdemokratische Prinzip „One man, one vote“ außer Kraft. Deutsche werden so zum Wähler zweiter Klasse.
Leer más »
Neue Weltordnung - wie Xi mit Gegengipfel zu G7 Putins Schwäche eiskalt ausnutztMit dem „Zentralistischen Gipfel“, den China parallel zum G7-Gipfel abhält, will Xi Jinping sein Zeil einer autokratischen Weltordnung ausbauen. Xi nutzt dabei eiskalt eine Schwäche vom russischen Kriegstreiber Wladimir Putin aus.
Leer más »