Der ukrainische Ministerpräsident Schmyhal hat angesichts der russischen Luftangriffe auf die zivile Infrastruktur seines Landes vor einer großen Zahl weiterer Flüchtlinge gewarnt. Ukraine Russland Angriffskrieg
Wenn es in der Ukraine keinen Strom, keine Heizung, kein Wasser mehr gebe, könne das - so wörtlich - einen Migrations-Tsunami auslösen, sagte Schmyhal der"Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Er warf Russland vor, die Ukraine in eine humanitäre Katastrophe stürzen zu wollen. Deshalb brauche sein Land mobile Ausrüstung zur Erzeugung von Strom und Wärme sowie Anlagen zur Wasseraufbereitung.
Zudem bat der Ministerpräsident Deutschland um rasche weitere Militärhilfe. Er lobte das bereits gelieferte deutsche Flugabwehr-Raketensystem Iris-T. Damit seien schon sehr, sehr viele Menschenleben gerettet worden.Die russische Armee fliegt derweil weiter Luftangriffe auf die zivile Infrastruktur in der Ukraine. Der ukrainische Energieversorger Ukrenergo teilte mit, inzwischen gebe es schwere Schäden an den Hauptnetzen im Westen des Landes.
Russlands Präsident Putin hatte bei den Angriffen Mitte des Monats befohlen, gezielt die Energie-Infrastruktur des Landes zu beschießen. Das galt als Vergeltung für eine Explosion auf der Krim-Brücke zu der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel.Entdecken Sie den Deutschlandfunk
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