Oberstdorf hat sich einen Christbaum geleistet für 25.000 Euro - und der musste aus dem Hochsauerland angeliefert werden. Totale Verschwendung von Steuergeldern, findet der Bund der Steuerzahler in seinem Schwarzbuch.
Das Allgäu ist nicht gerade für seine Waldarmut bekannt - umso mehr verwundert es den Bund der Steuerzahler, dass man ausgerechnet in Oberstdorf einen Christbaum aus dem Sauerland nach Bayern hat importieren lassen. Kostenpunkt: 25.000 Euro. Der Verband kritisierte in diesem Fall insbesondere, dass der Weihnachtsbaum mit einem Schwertransport über eine Strecke von rund 600 Kilometern gefahren wurde.
Rätselhaft sei, warum die Allgäuer Gemeinde nicht die ökologische Variante gewählt und einen Nadelbaum aus dem Oberallgäu besorgt habe. Eine rechtzeitige Suche nach einem geeigneten Christbaum in den Allgäuer Wäldern wäre sinnvoller gewesen, statt in die Ferne zu schweifen, teilt der Bund der Steuerzahler mit.
Die Gemeinde Oberstdorf kontert: Man habe vier Wochen vor dem ersten Advent keinen Unternehmer mehr gefunden, der einen Baum aus heimischen Wäldern liefern konnte, so eine Sprecherin. Zudem seien die Kosten nicht allein für den Nadelbaum angefallen. Im Gesamtpaket seien zusätzlich Christbäume für die Ortsteile und weitere 30 Nordmanntannen enthalten gewesen. Der Transport kostete demnach etwa 4.100 Euro.
Der Bund der Steuerzahler ist ein Verein mit rund 200.000 Mitgliedern. Er setzt sich für einen schlankeren Staat, einen Abbau der Staatsverschuldung und niedrigere Steuersätze ein."Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach.
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