Immer wieder stößt unsere Autorin in der Berichterstattung über Iran auf Narrative des islamischen Regimes. Mit diesen, findet sie, gehört aufgeräumt.
Zigtausende unterstützen auf einer Demonstration in Berlin die iranische Protestbewegung Foto: Fritz Engel
Angebliche Alternativlosigkeit Da ist zum Beispiel die Erzählung von der angeblichen Alternativlosigkeit zur Islamischen Republik, die als Angstmacher wirkt. Was westliche Beobachter*innen oft zu vergessen scheinen: Der Staatsapparat selbst verhindert systematisch die Bildung einer Opposition in Iran, indem er jeden Schritt zur demokratischen Selbstorganisierung kriminalisiert.
Hinzu kommt, dass Betroffene sogar aus den Gefängnissen heraus Widerstand leisten und der iranische Staat auch jede aufkeimende Opposition im Ausland mit unterschiedlichen Vorwürfen zu verhindern sucht. Zu diesen Vorwürfen gehören zum Beispiel: die Zugehörigkeit oder Nähe zu einer terroristischen Organisation, Spionage, das Befürworten eines Kriegs und Korruption.
Natürlich war die iranische Mehrheitsgesellschaft Teil der Islamischen Revolution. Aber der Staat hat seither jegliche organische gesellschaftliche Entwicklung strikt verhindert. Eine Entwicklung hin zu einem modernen Land hat das Regime längst nicht mehr vor, wenn es das überhaupt je vorgesehen hatte. So richtig es sein mag, die Schuldfrage zu stellen, sie zu diskutieren, ist trotzdem Teil der staatlichen Propaganda in Iran.
Viele Iraner*innen sagen seit Jahren, welchen Preis sie für die Stabilität des Regimes zahlen: dass sie unter permanenter Angst leben müssen. Ein stabiler Staat? Das ist der Staat, der durch seine militärische Abenteuerpolitik nicht nur Iran, sondern die gesamte Region destabilisiert.
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