Mehr als ein Drittel der brasilianischen Schwarzen hat Bolsonaro gewählt, das hat viele Gründe und ist dennoch bestürzend. Aber: Noch viel mehr von ihnen werden nun bei der Stichwahl gegen ihn und seine Politik stimmen.
Und dennoch: Die Wahl war eine Enttäuschung für all jene, die darauf gehofft hatten, den Bolsonarismus zu überwinden: die progressiven Kräfte im Land, die klassischen Konservativen, die internationale Gemeinschaft. Sie fragen sich nun, wie es möglich ist, dass Bolsonaro als Vertreter einer rassistischen, diskriminierenden und misogynen Politik noch immer auch auf Stimmen von Schwarzen, Frauen und Mitgliedern der LGBTQI+-Gemeinde zählen kann.
Ja, wie ist das möglich? Allein die Frage simplifiziert schwarze Menschen. Anzunehmen, dass schwarze Menschen, weil sie schwarz sind, links sind und Lula wählen ist zu einfach. Vielmehr ist es so: Der Mensch ist komplex und von verschiedenen Identitäten durchzogen. Ein Mann kann schwarz sein und misogyn und sich mit dem Frauenhass von Bolsonaro identifizieren. Er kann arm und homophob sein. Jemand kann schwarz sein und die Agenda der institutionalisierten Linken verachten. Gleichzeitig kann eine Person weiß sein und antirassistisch.
Zudem haben wir es mit einem mächtigen Netzwerk zur Verbreitung von Falschnachrichten zu tun. Es ist bemerkenswert, wie bei der diesjährigen Parlaments-, Gouverneurs- und Präsidentschaftswahl in kurzer Zeit Menschen mobilisiert wurden, um für rechtsextreme Kandidaten zu stimmen.
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