Der jahrelange juristische Streit um die Enteignung einer ehemaligen Neonazi-Immobilie in Oberprex im Landkreis Hof geht in die nächste Runde. Am Mittwoch wird vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelt. Das Urteil könnte schnell fallen.
Das Haus in dem kleinen oberfränkischen Dorf Oberprex nahe der bayerisch-sächsisch-tschechischen Grenze bei Regnitzlosau im Landkreis Hof war mehrere Jahre von der Neonazi-Vereinigung "Freies Netz Süd" genutzt worden. Im Jahr 2014 hat der Freistaat Bayern das rechtsextreme Netzwerk verboten und in diesem Zusammenhang auch das Haus beschlagnahmt.Gegen dieses Vorgehen kämpft seit Jahren die ehemalige Eigentümerin der Immobilie.
Auch ein rechtsextremer Versandhandel hatte in dem Haus seien Sitz. Der Handel wurde im Juli 2014 vom bayerischen Innenministerium ebenso verboten wie das rechtsextreme "Freie Netz Süd" – gleichzeitig wurde das Anwesen in Oberprex beschlagnahmt.. Nach Ansicht der obersten bayerischen Verwaltungsrichter könne der Eigentümerin nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass sie wusste, dass ihr Haus jahrelang von der rechtsextremen Kameradschaft FNS genutzt wurde.
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