Yamaha hat bei der Rallye Dakar 2022 in Saudi-Arabien ein sauberes Bild abgegeben und am Ende zwei Piloten unter die Top-8 gebracht, doch insgeheim hatten sich die Japaner deutlich mehr erhofft.
Im letzten Jahr wurde die härteste Rallye der Welt zum großen Trauerspiel für das Yamaha-Werksteam. Damals schieden alle vier Piloten mit technischen Problemen aus der Dakar-Rallye aus, unter ihnen auch Top-Favorit Adrien Van Beveren. Die Marke mit den drei Stimmgabeln im Logo hatten viel Arbeit vor sich, um 2022 in Saudi-Arabien nicht erneut in die Bedrouille zu kommen.
So ging das Werksteam am 1. Januar mit drei starken Fahrern in die Marathonrallye, neben Van Beveren setzte Yamaha auf Ross Branch aus Botswana und den US-Amerikaner Andrew Short. Branch stürzte auf Etappe 6 und er verlor damit alle Chancen auf eine Top-Platzierung, Andrew Short hielt sich meist unauffällig in der Nähe von Platz 10 auf und so landete er am Ende auf Gesamtrang 8 mit einem Rückstand von 46 Minuten auf Sieger Sam Sunderland .
Für Adrien Van Beveren lief die Rallye auf der Arabischen Halbinsel beinahe perfekt. Der Franzose kämpfte sich von Tag zu Tag und zweimal übernahm er sogar die Gesamtführung. Zu seinem Unglück verlor der 31-Jährige aber am vorletzten Tag zu viel Zeit, sodass er am Ende mit Rang 4 vorliebnehmen muss. 18 Minuten Rückstand handelte sich der Yamaha-Pilot auf Sunderland ein.
«Die Rallye ist vorbei und ich habe sehr gemischte Gefühle, doch insgesamt war es ein wirklich positives Rennen für mein Team und mich selbst. Ich bin glücklich, das Rennen beendet zu haben, zum ersten Mal seit 2017», sagte er am Freitag stolz. «Auf der anderen Seite bin ich etwas traurig, denn es sah lange Zeit danach aus, dass ein Podium in Reichweite sein könnte, auch der Gesamtsieg wäre möglich gewesen.
Für Van Beveren war es die siebte Dakar-Teilnehmer, aber erst die dritte Zielankunft. Sein bestes Ergebnis, Platz 4 aus 2017, konnte er erneut nicht überbieten. «Die Probleme am Donnerstag gehören halt zum Rennsport dazu und es sollte einfach nicht sein. Ich bin sehr glücklich für das Team, alle haben sehr hart gearbeitet und das Motorrad war unglaublich.
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