Fake-Flyer mit dem Logo von Wintershall Dea suggerierten, der Konzern wolle seine Gewinne aus dem Russland-Geschäft sozialisieren. Was ist dran?
Zeitgleich protestieren in Berlin die Deutsche Umwelthiilfe und die Organisation Urgewald, 25. Oktober Foto: Fabian Sommer/dpa
Die fiktive Pressemitteilung enthielt darüber hinaus eine umweltpolitische Botschaft: Wintershall Dea plane eine „strategische Neuausrichtung auf nachhaltige Fernwärme und Abkehr vom Gasgeschäft“. Alle Mitarbeiter würden umgeschult. Weltweit würden künftig „keine neuen Öl- und Gasprojekte mehr begonnen“.
Mit der fingierten Mitteilung nichts zu tun haben wollen die Umweltorganisationen Urgewald und Deutsche Umwelthilfe , wie beide auf Nachfrage erklärten. Beide hatten zeitgleich mit der Guerilla-Aktion den Gaskonzern auf dem üblichen Weg – also mit eigenen Pressemitteilungen – aufgefordert, seine Russlandgeschäfte sofort zu beenden. Wintershall Dea trage „mit einem Großteil seiner Geschäfte zur Finanzierung von Putins Machtapparat bei“.
Der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Mario Mehren, verkündete am Dienstag für das dritte Quartal einen Nettogewinn von 851 Millionen Euro . Er sagte, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei auch für sein Unternehmen ein Wendepunkt gewesen. Innerhalb weniger Tage nach Kriegsbeginn habe man sich gegen neue Projekte in Russland entschieden; es gebe keine Basis mehr für Wirtschaftsbeziehungen, weil das Land in jeder Hinsicht unberechenbar geworden sei.
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