Verdächtige Kurssprünge: US-Börsenpläne von Firmen aus China gestoppt
Das Eingreifen der Nasdaq zeigt, dass die Standards noch Schlupflöcher haben, die die US-Börse in den vergangenen Jahren zur Abwehr von Manipulationen bei kleinen IPOs eingeführt hat. Danach muss ein Unternehmen, das an die Börse gehen will, mindestens 300 Investoren haben, die jeweils mindestens 100 Aktien halten, die zusammen mindestens 2500 Dollar wert sind.
Laut Jay Ritter, Börsenexperte und Professor an der University of Florida, sind fast alle dieser Microcap-Börsengänge "Story"-Aktien, bei denen versucht wird, unbedarfte Kleinanleger davon zu überzeugen, dass das neue Unternehmen ein Überflieger sei "und das nächste Facebook sein könnte". Welchen vier chinesischen Unternehmen die Nasdaq den Börsengang derzeit verwehrt, wollten die Insider nicht sagen.