Haftbefehl gegen Bauunternehmer: Türkei geht nach Erdbeben gegen Pfusch am Bau vor
Mehr als 35.000 Tote wurden in der Türkei und im benachbarten Syrien bislang gezählt. Viele Menschen seien nur deshalb gestorben, weil die Vorschriften für erdbebensicheres Bauen missachtet wurden, sagen Experten. In den Online-Netzwerken fordern viele Türken, die Bauunternehmer zur Rechenschaft zu ziehen. Auch die Behörden konzentrieren sich auf die Suche nach Schuldigen, 114 Haftbefehle wegen Verstößen gegen die Bauvorschriften wurden bereits erlassen.
Der Einsturz der Rönesans-Anlage ist bei weitem kein Einzelfall. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Hochhäuser in der Region errichtet, in der seit langem mit einem schweren Erdbeben gerechnet wurde. Viele von ihnen offenbar nicht vorschriftsgemäß. Das Hotel "Isias" in der Provinzhauptstadt Adiyaman beispielsweise war wegen "Unregelmäßigkeiten" beim Bau behördlich geschlossen worden. Wie Zeugen dem Fernsehsender NTV berichteten, wurden die Siegel an den Türen einfach aufgebrochen und das Hotel wieder geöffnet. Als die Erde bebte, übernachtete eine Jugend-Volleyballmannschaft aus Nordzypern im "Isias": Alle Kinder starben, nur vier erwachsene Begleiter überlebten.
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