Die EU darf Putins Saat für weitere Spaltung nicht aufgehen lassen. Solidarität ist nötig und souveräne Kooperation, um die Energiekrise zu meistern.
Der Bundeskanzler an der frisch gewarteten Turbine der Nord Stream 1. Souveräntät sieht anders aus Foto: Christoph Reichwein/imago
Europa hat gegenwärtig keine Figur im geopolitischen Spiel von Putins Krieg in der Ukraine: Wir sind nur ein Spielball und lassen uns die Handlungsoptionen aus der Hand nehmen. Wenn Deutschland seinen Verbündeten Kanada dazu drängt, ihm beim Umgehen der Sanktionen behilflich zu sein, um die Nord-Stream-1-Pipeline zu reparieren und die Versorgung mit russischem Gas aufrechtzuerhalten, handelt Europa nicht souverän.
Die Botschaft muss deshalb keineswegs lauten: Es ist alles zu spät. Gemeinsames Planen und Sparen ist gefragt: Es soll der EU ermöglichen, sich aus der Abhängigkeit von einem heimtückischen Gegner zu befreien, der versucht, das internationale System weg von einer regelbasierten Ordnung hin zu einer Welt zu verschieben, in der der Stärkste gewinnt.
Die Vorräte teilen Es braucht die Bereitschaft, die politischen Kosten dieser Botschaft mit den Regierungskoalitionen in den einzelnen Ländern und in der EU zu teilen. Zweitens ist für den kommenden Winter ein gemeinschaftlicher Energieresilienzplan nötig, den die Mitgliedstaaten kooperativ ausarbeiten und nach dem sie Vorräte miteinander teilen.
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