Streifzüge durch einstige DDR-Sperrgebiete: Der tiefe Blick von Anne Heinlein

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Streifzüge durch einstige DDR-Sperrgebiete: Der tiefe Blick von Anne Heinlein
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Die Potsdamer Fotokünstlerin AnneHeinlein kratzt mit ihren Werken an den Schichten der Vergangenheit. Auf ihren Bildern hält sie fest, was nicht vorbeigeht. DDR Sperrgebiet

war voll davon. Nicht nur nach außen kontrollierte der kleine Staat seine Grenzen und sperrte sich bedarfsweise ein. Auch auf dem eigenen Territorium gab es abgeschlossene Gebiete, sie nahmen sage und schreibe zwölf Prozent der Gesamtfläche ein, das ist fast ein Achtel. Die Zahl steht auf dem Vorsatzpapier von „Geheimes Land“, einem sehr besonderen Buch der Potsdamer Fotokünstlerin Anne Heinlein.

Unbefugte durften diese Gebiete nicht betreten, und was die Befugten dort trieben, blieb im Dunkeln. Die eigene Welt des Militärs mit ihren brutalen Machtkonstellationen, mit Einsamkeit, Heimweh, Drill und Schikanen. Anne Heinlein hat diese Gebiete mit ihrer Großbildkamera durchstreift, Relikte gesammelt, Zeitzeugen befragt, Fotomaterial und Berichte in der Stasiunterlagenbehörde gefunden.

Es ist ein Jammer, aber nur einerseits, dass die Bilder von Anne Heinlein in ihrem Buch „Geheimes Land“ so klein sind. Es handelt sich um analoge, schwarzweiße Großbildaufnahmen, die sie im Wald gemacht hat und die man locker auf Hausgröße aufziehen könnte. Für jedes Bild muss die Fotografin mit dem Aufbau der immerhin tragbaren Ausrüstung einigen Aufwand betreiben.

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