Die Schulen hätten bei der Bekämpfung des Antisemitismus nichts versäumt, sagen die Kultusministerien. Eine Gedenkstättenleiterin sieht das Problem bei den Lehrkräften – und fordert genau wie Verbände mehr Fortbildungen.
Keine besonderen Vorkommnisse: Das antworten die meisten Bildungsministerien auf die Frage, ob es wegen der Eskalation des Nahostkonflikts vermehrt Probleme an den Schulen gibt. Das hat mich zunächst überrascht, aber entspricht doch der Logik von Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen. Das meiste regeln die Schulen unter sich, statt zum Ministerium zu laufen.
Doch viele Jüdinnen und Juden im Land der Täterinnen und Täter von einst leben wieder in Furcht, wie wir gemeinsam mit einem Team aus dem Hauptstadtbüro recherchiert haben. Den Text aus dem aktuellen SPIEGELDa alle anderen Herausforderungen an Schulen nicht einfach verschwinden, während der Nahostkonflikt die Nachrichten dominiert, geht es aber vorher noch um die jüngsten Bildungsnews .
An guten Unterrichtsmaterialien mangele es nicht, sagt Elke Gryglewski, Geschäftsführerin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, zu der das ehemalige KZ Bergen-Belsen gehört. Ein großes Defizit bei der Bekämpfung des Antisemitismus sei, dass »ganz vielen Multiplikatoren die Selbstreflexion fehlt, inwieweit sie Teil dieses Problems sind«. Das betreffe nicht nur Lehrkräfte, sondern auch Richter oder Sozialarbeiterinnen.
Brand fordert, den Umgang mit dem Thema neu zu denken. »Eine Stunde Geschichte oder Politik pro Woche reichen schlichtweg nicht aus. Antisemitismus muss an der Stelle thematisiert und bekämpft werden, an der er auftritt.« Schließlich komme es nicht nur im Unterricht, sondern auch auf dem Schulhof oder in der Sporthalle zu derartigen Vorfällen.
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