Am Sonntag ist Erntedank. Vor dem Fest zieht die bayerische Landwirtschaft traditionell Bilanz. Das Wetter habe sehr an den Nerven der Bauern gezehrt, sagte Landwirtschaftsministerin Kaniber. Was aber ist unter dem Strich tatsächlich herausgekommen?
Zum Erntedankfest am kommenden Sonntag ziehen Landwirte, Obstbauern und Winzer im Freistaat traditionell Bilanz. Auf ein kühles Frühjahr folgten trockene Wochen, bevor es im August wieder häufig regnete. Was also gedieh gut auf Bayerns Feldern oder Bäumen, wo gab es Probleme?Getreide unter langjährigem Durchschnitt
Nach den Zahlen des Landesamts für Statistik wurden rund 6,2 Millionen Tonnen Getreide geerntet – das sind 1,2 Prozent mehr als im besonders trockenen und heißen Sommer des Vorjahres, aber ein Minus von 3,1 Prozent im Vergleich zum Mittelwert der Jahre 2017 bis 2022. Rund 3,8 Millionen Tonnen davon sind Brotgetreide, wie zum Beispiel Weizen. Zu schaffen machte vielen Landwirtinnen und Landwirten der Regen im August, der die Ernte erschwerte.
Aber auch das Frühjahr hatte es in sich. "Die Witterung im Frühjahr hat insgesamt sehr an den Nerven unserer Landwirtinnen und Landwirte gezehrt", sagte Agrarministerin Michaela Kaniber im Juli bei der traditionellen Ernte-Pressefahrt. "Wegen ergiebiger Niederschläge im April und Anfang Mai gab es nur wenige Zeitfenster für Feldarbeiten." Mitte Mai folgte dann eine lange Trockenphase: "Diese hat das Wachstum der Kulturen gehemmt.
Theoretisch gibt es damit für jeden 2,2 Kilo Äpfel und 277 Gramm Birnen aus heimischem Anbau. Für Zwetschgen ist Franken das wichtigste Anbaugebiet, denn 90 Prozent der bayerischen Zwetschgen wachsen überwiegend in Unterfranken und in der Fränkischen Schweiz. Der Verein der Fränkischen Obstbauern registriert heuer eine durchschnittliche Ernte., sagte ein Sprecher des fränkischen Weinbauverbands: "Der Rest liegt nun in der Hand der Kellermeister.
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