Trotz Bankenkrise: Viele Indikatoren signalisieren eine Fortsetzung der Aktienrally. Davon dürfte die Wall Street stärker profitieren als der Dax.
Auch an den Märkten gilt das Sprichwort, das oft dem amerikanischen Dichter Mark Twain zugeschrieben wird: „Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.“ Damit ist gemeint, dass wiederkehrende Ereignisse für ähnliche, aber niemals gleiche Reaktionen an den Märkten sorgen. Daraus lässt sich aktuell die mutige Prognose ableiten: Die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung der Rally an den Aktienmärkten ist hoch.
Diesen Abstand hat der Dax auch am Mittwoch bewahrt. Der Leitindex lag zum Handelsschluss knapp mit 0,1 Prozent im Plus bei 15.216 Punkten. Damit hat der Dax seinen ersten großen Rücksetzer in diesem Jahr mit einem Minus von acht Prozent im Zuge der Bankenturbulenzen offenbar beendet. Die Chancen für eine weitere Erholung stehen nicht schlecht.
Die aktuelle Stimmungslage sieht ähnlich aus wie vor den Bankenturbulenzen. Die Cash-Quote liegt wie seit 15 Monaten über fünf Prozent. Das ist die längste Periode mit überdurchschnittlich hohen Bargeldbeständen seit dem Platzen der Dotcomblase zur Jahrtausendwende. Gleichzeitig ist die Stimmung der Investoren wieder in die Nähe des 20-Jahres-Tiefs gefallen und US-Aktien sind gegenüber europäischen Titeln unbeliebter geworden.
Die Liste weiterer Signale, die für steigende Kurse an der Wall Street sprechen, ist lang. Auch bei den US-Privatanlegern ist die Stimmung schlecht. Der Anteil der Optimisten liegt laut der jüngsten Sentimenterhebung der American Association of Individual Investors nur noch bei 19,2 Prozent.Deutschland, weiß aus Erfahrung: „Werte unter 20 Prozent zeugen von einer extremen Skepsis und markieren oftmals untere Wendepunkte“ für den Aktienmarkt.
Auch die Charts der großen US-Indizes sprechen für einen Aufschwung. Alle drei großen Börsenbarometer – Dow Jones, Nasdaq und500 – sind wieder über die 200-Tage-Linie geklettert, eine technische Marke, die vor allem von langfristigen Investoren beachtet wird. Setzt sich dieser Trend fort, müssen die internationalen Fondsmanager kaufen.
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