Die USA, China, Europa – Siemens und andere Konzerne müssen ihre Fertigungsstruktur noch besser ausbalancieren. Dabei geht es nicht mehr nur darum, den billigsten Standort zu finden.
Die Zeiten, in denen aus einem günstigen Land heraus in alle Welt exportiert wurde, sind in den meisten Branchen schon seit Längerem vorbei. Die Fertigung folgte stärker den Absatzmärkten. Nun haben die jüngsten Krisen gezeigt, wie anfällig die Liefernetzwerke trotzdem noch sind.
Jeder der großen Wirtschaftsräume hat seine Risiken. In Europa herrscht Krieg, die Energiekosten sind hoch. Das Wachstum in China wollen zwar alle aus gutem Grund mitnehmen, doch droht eine Verschärfung der Spannungen mit den USA und im schlimmsten Fall ein Angriff auf Taiwan.Umso attraktiver wirken da die USA. Viel Fertigung wird dort gerade aufgebaut, der „Inflation Reduction Act“ verspricht große Impulse. Fürist es daher nur konsequent, die US-Fertigung auszubauen.
Andere Unternehmen werden dem Beispiel folgen – ohne die Geschäfte in China deswegen herunterzufahren. Denn allzu groß sollte auch die US-Euphorie nicht werden. Niemand weiß, wie es dort nach den nächsten Präsidentschaftswahlen weitergeht.bedeutet all das, dass eine Deindustrialisierung auf breiter Front eher nicht droht. Zum Ausbalancieren der konzernweiten Produktion gehört eben eine starke Präsenz in Europa.
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