Um 4,2 Prozent sind die Preise im gewerblichen Einkauf im Oktober zurückgegangen. Vor allem in einem Bereich fielen sie im Vergleich zum Vormonat deutlich.
Vor allem die Erzeugerpreise im Lebensmittelbereich legen unvermindert zu.In den vergangenen zwei Jahren sind die Preise, die Produzenten für Vorprodukte wie Rohstoffe und Industrieerzeugnisse zahlen, immer weiter gestiegen. Bis jetzt.
„Der überraschend starke Rückgang der Erzeugerpreise könnte ein Vorbote sein, dass wir den Höhepunkt der Inflation überschritten haben“, sagt der Düsseldorfer Ökonom Jens Südekum. Die Inflation könne „sich schneller verabschieden als von vielen gedacht.“ Die Inflationsrate hatte im September bei zehn Prozent und damit so hoch wie noch nie im vereinigten Deutschland gelegen.
Rechnet man Energie heraus, sind die Erzeugerpreise im Oktober im Vormonatsvergleich noch leicht gestiegen, um 0,4 Prozent. Besonders die Preise für Lebensmittel haben weiter angezogen, Zucker etwa kostete 47 Prozent mehr.Die Produzentenpreise sind der wohl wichtigste Vorläufer für die Inflation. In der Statistik werden die Preise ab Fabriktor geführt – noch bevor die Produkte weiterverarbeitet werden oder in den Handel kommen.
Mit letzterem rechnen auch die Konjunkturprognostiker der führenden Wirtschaftsinstitute. Sie gehen im vierten Quartal dieses Jahres nochmal von einer deutlich höheren Inflation aus. Erst dann, im Frühjahr 2023, rechnen sie mit einem Rückgang. Ökonom Südekum weist deshalb mit Blick auf die Erzeugerpreise daraufhin: „Für Entwarnung ist es noch zu früh.“
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