Ihr Job könnte „Bullshit“ sein, und das muss sich ändern

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Ihr Job könnte „Bullshit“ sein, und das muss sich ändern
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'Bullshit Jobs': Kaum Arbeiten haben unsere Vorfahren 'auch nicht als Problem gesehen'

Wie oft denken Sie, dass Ihre Arbeit sinn- und zwecklos ist, praktisch nur da ist, Zeit totzuschlagen? Einmal in der Woche? Mehrfach am Tag? Oder vielleicht nur ganz selten, in den drögesten Meetings oder sich endlos hinziehenden Nachmittagen?

Aus insgesamt 250 Erfahrungsberichten erstellte Graeber eine regelrechte Systematik solcher Jobs. So gebe es etwa „Box Tickers“, wortwörtliche Kästchenankreuzer, die „existieren, damit eine Organisation behaupten kann, Arbeiten werden erledigt, wenn tatsächlich gar nichts erledigt wird“.

Die Auswertung der „European Working Condition Survey“ durch die Wissenschaftler aus Cambridge kommt zu einem anderen Urteil. So erachteten 2015 nur 4,8 Prozent der Befragten in den 28 EU-Ländern ihre Arbeit als sinnlos, drei Prozentpunkte weniger als 2005. In der jüngsten EWCS-Umfrage aus dem Jahr 2021 gaben sogar nur 1,6 Prozent der Befragten an, „niemals“ einen Nutzen in ihrer Arbeit erkennen zu können, weitere 2,3 Prozent nur „selten“.

Andere Studien kommen indes zu weniger ermutigenden Ergebnissen, wie etwa der jüngste Report zum Zustand der globalen Erwerbsbevölkerung des Marktforschungsunternehmens Gallup. Der umfassenden Befragung zufolge waren im Jahr 2021 nur 21 Prozent der Arbeitnehmer wirklich engagiert in ihrer Arbeit. Anders gesagt: Eine Mehrheit der Arbeitnehmer empfand ihre Tätigkeit offenbar nicht als sinnvoll oder lohnend. Gleichzeitig berichteten 44 Prozent der insgesamt 105.

Einen gewissen Anspruch an Sinnhaftigkeit habe es auch immer gegeben – nur derzeit erlaube es die Marktsituation und Demografie erstmals, diese Ansprüche auch durchzusetzen. „Als ich selbst promovierte, war ich alleinerziehender Vater und hatte Schulden. Außerdem lief mein Vertrag aus. Für mich war das eine Erleichterung, denn mein Sinn bestand damals darin, mich und meinen Sohn zu ernähren. Ich musste mit dieser Doktorarbeit fertig werden“, erzählt Fetchenhauer.

Das ist nicht nur ein Segen. Denn auch von Arbeitgeberseite sind die Ansprüche an die Arbeit gewachsen. Zudem verschwimmen die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit: „Früher war Arbeit ein Ort. Heute können viele Leute überall arbeiten. Auf der anderen Seite müssen sie deshalb auch in jeder Sekunde entscheiden, ob das nun Freizeit oder Beruf ist. Das allein führt zu einer Komplexitätszunahme.

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