Seine Kritik bezeichnet er als Weckruf: Telekom-Chef Tim Höttges stellt Deutschland bei der Digitalisierung ein schlechtes Zeugnis aus. Vor allem die Lage der öffentlichen Dienste lasse zu Wünschen übrig.
Der Telekom-Chef zählt Deutschland an – und lässt kaum ein gutes Haar am Stand der Digitalisierung in Deutschland. »Ich würde Deutschland die Note Fünf geben«, sagte Timotheus »Tim« Höttges in einem Interview der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« .
Seine negative Einschätzung des Digitalisierungsstands werde durch internationale Vergleichsstatistiken bestätigt. Mit Blick auf Deutschland sagte Höttges: »Der sogenannte DESI-Index untersucht dreißig europäische Unternehmen, danach sind die Netze, die Infrastruktur und die Bandbreiten auf Platz 4, während die öffentlichen Dienste von Platz 13 auf Platz 18 abgesackt sind.
Deutschland dürfe sich mit der aktuellen Situation nicht zufriedengeben. Als »viertgrößte Wirtschaftsnation der Welt« müsse Deutschland »in der Digitalisierung Spitze sein«. Vor allen Dingen die Digitalisierung der öffentlichen Dienste lasse aber immer noch zu wünschen übrig. Von dieser gehe aber eine Signalwirkung aus für »alle kleineren Unternehmen, sich ebenfalls zu digitalisieren«, so Höttges.
Höttges, 61, steht seit fast zehn Jahren an der Spitze der Deutschen Telekom. Sein Vertrag läuft noch bis zum Jahr 2026. Zuvor war Höttges bereits lange Jahre im Konzernvorstand und hatte bei der Tochtergesellschaft T-Mobile Karriere gemacht. Aktuell arbeiten für die Telekom weltweit mehr als 200.000 Mitarbeiter. Von vielen dieser Beschäftigten dürfte sich der Konzern in Zukunft aber trennen: In der IT soll ein Viertel der Jobs wegfallen.
España Últimas Noticias, España Titulares
Similar News:También puedes leer noticias similares a ésta que hemos recopilado de otras fuentes de noticias.
Berlin & Brandenburg: Senat reißt wichtiges Ziel bei DigitalisierungAktuelle Nachrichten aus Berlin und Brandenburg
Leer más »
Senat reißt wichtiges Ziel bei DigitalisierungBei der Digitalisierung von Bürgerdienstleistungen kommt der schwarz-rote Senat langsamer voran, als er sich das vorgenommen hatte. Nach Angaben des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) wurde das Ziel verfehlt, für Meldebescheinigungen sowie An- und Ummeldungen ab 1. Oktober ein digitalisiertes Verfahren anzubieten.
Leer más »
Rheinland-Pfalz & Saarland: Land treibt Digitalisierung voran: Strategie bis 2030Vom Verkehr über die Verwaltung bis zum Klimaschutz und der Kultur: Rheinland-Pfalz will digitaler werden und hat dafür eine Strategie bis 2030 erarbeitet.
Leer más »
Digitalisierung steht in der Assekuranz erst am Anfang | Börsen-ZeitungDie Digitalisierung kann der Versicherungswirtschaft erhebliche Einsparungen in fast allen Bereichen bringen. Allerdings können dadurch auch neue Risiken entstehen, zum Beispiel in Form von Cyberangriffen.
Leer más »
Telekom warnt vor Folgen eines Huawei-Banns für NetzausbauBonn - Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges, warnt vor den Folgen eines Huawei-Banns für den Netzausbau. Die Forderung des Innenministeriums, innerhalb von zwei Jahren das
Leer más »
PRESSESPIEGEL/Unternehmen: DHL, DEUTSCHE TELEKOM, HENKEL, APELONA, TESLA, PARTECDJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires. DHL - Die DHL Group ist nicht bereit, das umstrittene Postgeschäft in Deutschland
Leer más »