Google und YouTube wollen Nutzer gegen Desinformation schützen FakeNews Faktencheck
Mit neuen technischen Ansätzen wollen Google und YouTube die Gesellschaft besser auf schädliche Online-Phänomene wie Fehl- und Desinformation vorbereiten. "Wir sollten das Spiel ändern", erklärte Yasmin Green, Chefin der Google-Tochter Jigsaw, am Dienstag auf der Konferenz "Fighting Misinformation Online" des Suchmaschinenriesen und des zu ihm gehörenden Videoportals in Brüssel.
Green setzt dabei vor allem auf das sogenannte Prebunking, um User etwa mit aufklärenden Video-Clips gegen Desinformation zu "immunisieren": "Falschinformation ist vorhersehbar", erklärte die gebürtige Iranerin. "Wir können so die Menschen erreichen, bevor sich Fehlinformationen durchsetzen, und ihre Widerstandsfähigkeit stärken.
Die Managerin verwies dazu auf eine Videokampagne in Polen und anderen osteuropäischen Ländern, die typische Vorbehalte gegen ukrainische Flüchtlingen aufgreift und Argumente dagegen bringt. Entsprechende Verfahren habe Jigsaw drei Jahre lang mit Wissenschaftlern und Testläufen in Labors und im Netz vorbereitet. Es sei auch geplant, die dabei entwickelte Technik als Open Source mit der Universität Cambridge und der BBC zu veröffentlichen.
"Wir müssen aus der Verteidigung in die Offensive", betonte Green. Schon heute gebe es rund 100 Millionen Flüchtlinge weltweit. Länder wie Belarus, Libyen und die Türkei stellten Migrationsströme gezielt her, um die EU zu erpressen oder Bilder von gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften zu produzieren, die wiederum als Propaganda gegen die Staatengemeinschaft verwendet werden könnten.
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