Finale der Rugby-WM: Rassie Erasmus ist Südafrikas Strippenzieher

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Mit seinen Taktik-Innovationen hat Rassie Erasmus Südafrika zum besten Team der Welt gemacht. Am Sonnabend will er den WM-Titel in Paris verteidigen.

stand, war er gerade dabei, die Rugby-Welt zu spalten. Mit einer mutigen Idee stellte der damalige Nationaltrainer Südafrikas vor vier Jahren lange geltende Weisheiten der Sportart auf den Kopf und führte seine Mannschaft damit zum Titel. Der martialische Name dieses Geniestreichs? „Bomb Squad”. Das Bombenkommando.Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen.

Das Prinzip war einfach. Mit dem „Bomb Squad” gestaltete Erasmus seine Ersatzbank ungewohnt offensiv, mit sechs kräftigen „Forwards” und nur zwei dynamischen „Backs”. Damit konnte Südafrika zu einem bestimmten Zeitpunkt fast die komplette vordere Linie austauschen, um den Gegner in der Schlussphase des Spiels physisch zu überwältigen. Eine riskante Taktik, die in den vergangenen Jahren aber immer mehr Nachahmer gefunden hat.

So ist eben Rassie Erasmus. Einerseits gilt der Südafrikaner als Ekzentriker, der vielleicht mehr als jede andere im Rugby-Union-Kosmos spaltet und gerade außerhalb Südafrikas nicht besonders beliebt ist. Andererseits ist er ein taktisches Genie, ein Innovator, der sichNationaltrainer ist Erasmus mittlerweile nicht mehr, doch als Director of Rugby ist nach wie vor der Strippenzieher bei der südafrikanischen Nationalmannschaft.

Nicht umsonst wird er in diesen Wochen von den südafrikanischen Fans auf den Rängen besungen. Denn auch, wenn er nicht mehr Trainer ist, ist sein Einfluss immer noch spürbar. Bei der aktuellen WM hat Südafrika seine Auswechsel-Taktik noch weiter verfeinert, und teilweise sogar mit sieben Forwards auf der Bank gespielt., heißt es bei manchen Experten. Doch das dürfte Erasmus und seiner Truppe egal sein.

Mit einer ähnlichen Leistung will man nun in Paris Geschichte schreiben. Denn am Sonnabend geht es nicht nur um den William Webb Ellis Cup, sondern auch darum, Geschichte zu schreiben Sowohl Südafrika als auch Neuseeland wurden bislang dreimal Weltmeister, öfter als jede andere Nation. Mit einem Sieg am Sonnabend wäre Südafrika nicht nur alleiniger Rekordsieger, sondern nach Neuseeland erst die zweite Mannschaft, die einen WM-Titel verteidigen würde.

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