Der ägyptischen Grenzübergang zum Gazastreifen soll für humanitäre Güter geöffnet werden. Die Familien der Geiseln sprechen von einer «schrecklichen Entscheidung». Sie haben eine klare Forderung.
Nach der Ankündigung humanitärer Hilfslieferungen in den Gazastreifen wollen Familien von Geiseln, die aus Israel in das Palästinensergebiet verschleppt worden sind, ihre Proteste verschärfen.
Sie fordern, vor jeglicher Hilfe in Gaza müssten zuerst die Gefangenen freigelassen werden. Die israelische Zeitung «Haaretz» schrieb am Mittwochabend, die Vertretung der Geiselfamilien habe eine geplante Öffnung des ägyptischen Grenzübergangs für humanitäre Güter als «schreckliche Entscheidung» kritisiert.
«Kinder, Babys, Frauen, Soldaten, Männer und alte Menschen - von denen einige an schweren Krankheiten oder Schussverletzungen leiden - werden unter unmenschlichen Bedingungen wie Tiere unter der Erde festgehalten», und dennoch «belohne» die israelische Regierung Mörder und Geiselnehmer, hieß es den Angaben zufolge in der Mitteilung.Verzweifelte Angehörige der Geiseln demonstrieren bereits seit einigen Tagen vor dem Militärhauptquartier in Tel Aviv.
Ägypten hatte nach Angaben von US-Präsident Joe Biden zugesichert, zunächst bis zu 20 Lastwagen über den Grenzübergang Rafah in den Gazastreifen zu lassen. Israel versprach, humanitäre Hilfslieferungen aus Ägypten nicht zu behindern. Es hatte die Menschen in Gaza aufgerufen, sich in den Süden zu begeben.
Hunderte Hamas-Terroristen hatten am 7. Oktober Israel überfallen und weit mehr als 1400 Menschen getötet. Außerdem wurden mindestens 199 Menschen in den Gazastreifen verschleppt, darunter auch Deutsche. Angehörige deutscher Geiseln wollten sich am Vormittag in Berlin mit Bundestagspräsidentin Bärbel Bas treffen.
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