Die Freilassung zweier US-Geiseln aus der Hamas-Gefangenschaft bringt Angehörigen von Verschleppten in Israel einen Funken Hoffnung. Aber sie wirft auch Fragen auf: Tut ihre Regierung genug?
Forderungen nach einem sofortigen humanitären Waffenstillstand in Gaza hat das US-Außenministerium mit Zurückhaltung kommentiert. Man müsse darüber nachdenken, was das fürangesichts der vergangenen und andauernden terroristischen Angriffe bedeute, sagte Sprecher Matthew Miller am Montag in Washington.
Die US-Regierung konzentriere sich darauf, den Menschen in Gaza den Zugang zu humanitärer Hilfe zu gewährleisten und Orte einzurichten, an denen die Zivilbevölkerung sicher sei, hieß es aus dem US-Außenministerium weiter. Auch US-Präsidentwar am Rande eines Termins im Weißen Haus nach der Position seiner Regierung zu einem Waffenstillstand gefragt worden. »Die Geiseln müssen freigelassen werden, dann können wir reden«, antwortete er.
Vier der Geiseln kamen inzwischen frei, die übrigen werden weiterhin von der Hamas festgehalten. Israel versuche außerdem, »trotz des grausamen Feindes zwischen der Hamas und der Zivilbevölkerung zu unterscheiden«. Andere Staaten hätten nach einem solchen Überfall »das Nachbarland ausradiert«. Im Süden von Gaza gebe es genug Raum, der nicht bombardiert werde: »Wer sich dort aufhält, bleibt unversehrt«.
»Die Hamas ist für das Leid in Gaza verantwortlich, nicht Israel«, sagte der Sprecher. Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen beklagen, dass mit den ersten Hilfslieferungen in den Gazastreifen bislang kein Treibstoff in das Gebiet gelangte.»Der Treibstoff, den wir reinbringen wollen, ist der Treibstoff, den UNRWA braucht. Es wird für unsere Operationen sein.
Die zuständige Cogat-Behörde in Israel warf dagegen der Hamas vor, die von ihr gelagerten rund eine Million Liter Treibstoff dafür zu nutzen, um »ihre Terror-Tunnel zu beleuchten, Raketen abzufeuern und für ihre eigenen Häuser« statt der Zivilbevölkerung bereitzustellen. Es gibt keine unabhängige Bestätigung für diese Angaben.
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