Frustration, Stolz, Zuversicht: Der turbulente Fußball-Abend von London hinterließ bei Eintracht Frankfurt gemischte Gefühle. Zwei Endspiele entscheiden nun über den Königsklassen-Verbleib der Hessen.
London - Nächste Niederlage, Gruppenletzter und von Harry Kane und Co. zeitweise düpiert: Eigentlich hätte zum Ende von Eintracht Frankfurts Champions-League-Reise nach London Tristesse herrschen müssen. Doch die Europa-League-Sieger dachten nach dem turbulenten 2:3 bei Tottenham Hotspur gar nicht daran.
Trainer Oliver Glasner äußerte großen Stolz, Sportvorstand Markus Krösche betonte seine Zuversicht und im mächtigen Londoner Fußball-Tempel feierten und sangen die knapp 5000 mitgereisten Eintracht-Fans auch dann noch, als das restliche Stadion bereits leer war.
Leistungsmäßig muss dafür eine klare Steigerung her, denn das 2:3 gegen Tottenham um Doppeltorschütze Heung-Min Son und Kane sah deutlich besser aus als die 90 Minuten, in denen die Spurs Fußball teilweise zelebrierten. „Wie sie verteidigt haben, wie sie nach vorne gespielt haben. Da ist Tottenham zwei Schritte weiter als wir. Wir sollten nicht den Fehler machen, uns mit Tottenham auf Augenhöhe zu sehen“, gestand Krösche ein.
Chefcoach Glasner war vier Tage nach der 0:3-Schlappe in Bochum diesmal in ganz anderer Laune. Denn ihn beschäftigte weniger die Überlegenheit der Spurs, sondern mehr die Moral seiner Mannschaft. „Ich bin unglaublich stolz, was sie geleistet haben. Dieser Charakter und diese Persönlichkeit - das ist Eintracht-Frankfurt-Identität, die ich hier gesehen habe“, sagte der Österreicher.
Mit dem in Teilen dünnen Kader muss Glasner nun durch die Englischen Wochen bis zur WM im November kommen. Hasebe verletzte sich in London, Tuta wird gegen Marseille wegen einer Sperre fehlen und Ansgar Knauff muss verletzungsbedingt wohl mehrere Wochen pausieren. „Es scheint so zu sein, dass wir die nächsten Spiele auch noch ein bisschen improvisieren müssen. Es ist nicht die angenehmste Situation“, sagte Glasner.
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