Das Internet wirkt oft wie ein Ort voller Polemik und Krawall. Doch bei der Re:publica in Berlin trifft sich eine Netzgemeinschaft, die erstaunlich anders ist. Ein Kommentar. rp23
Wer in diesen Krisenzeiten Debatten im Netz verfolgt, bekommt schnell miese Laune. So viel Krawall wird dort angezettelt, so hektisch und polemisch wird gestritten. Man könnte denken, das Internet sei vergiftet.
Aber falsch gedacht. Weil online oft die Lautesten die meiste Aufmerksamkeit erhalten, übersieht man gern die Gesamtgroßartigkeit des Internets und der vielen Menschen, die es gewinnbringend nutzen. Einige Tausend werden sich in den kommenden drei Tagen auf dem Gelände der Arena in Berlin-Treptow bei der Re:publica tummeln.
Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen. Dort materialisiert sich ein Biotop aus Techbegeisterten, Bloggern, Forschern und Vereinen. Es zeigt sich eine starke, wehrhafte Zivilgesellschaft, die sich im Netz mit viel Hingabe ihre Strukturen und Projekte aufgebaut hat. Oft ehrenamtlich, jedenfalls selten allein des Profits wegen.
Es kommen Menschen zusammen, die Technik allen zugänglich machen wollen, etwa durch „Open Source“-Software. Oder Menschen, die im Netz sonst still vor sich hinwerkeln, in ihrer Freizeit spätabends noch den Wikipedia-Beitrag über südfranzösische Burgen komplettieren.Im Grunde sind diese Leute das genaue Gegenteil von Elon Musk. Nicht rücksichtslos, nicht egozentrisch, nicht provozierend um der Provokation willen.
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