Der DFB-Boss duckt sich nicht weg: BerndNeuendorf kritisiert die Fifa auf der Pressekonferenz vor der Fußball-WM in Katar mit scharfen Worten. DFB WM
Auch die Debatte um die „One Love“-Binde, die die Kapitäne mehrerer Verbände bei der WM tragen wollen, verfolgt Neuendorf mit Interesse. Die Fifa hat sich dazu bisher nicht geäußert. Der englische Verbandschef Mark Bullingham hatte jüngst angekündigt, es drohe womöglich eine Geldstrafe, die die Football Association zur Not halt zahle. Dem schloss sich Neuendorf an: „Ich wäre bereit, eine Geldstrafe in Kauf zu nehmen.
Unter der Woche hatte der DFB in einer Präsidiumssitzung entschieden, die Nominierung des 2016 gewählten Infantino zu einer dritten Amtszeit ausdrücklich nicht zu bestärken. Die große Mehrheit der 211 der Fifa angeschlossenen Nationalverbände stützt den Schweizer allerdings. Er fühle sich deshalb „nicht isoliert“, so Neuendorf: „Ein Kontinentalverband hat Infantino nämlich nicht nominiert – die Uefa.
Zuletzt hatte Infantino öffentlichen Gegenwind von zehn europäischen Verbänden inklusive des DFB bekommen, nachdem er dazu aufgerufen hatte, nicht zuzulassen, „dass der Fußball in jeden politischen und ideologischen Kampf gezogen wird“. Neuendorf sieht dringenden Handlungsbedarf, damit diebis zum März beim Wahlkongress in Kigali/Ruanda „in die richtige Richtung geht“.
Der Fanorganisation Unsere Kurve geht das bei Weitem nicht weit genug. Die Initiative fordert, jeden Euro, den der DFB bei der WM-Endrunde einnimmt, „in einen Fonds einzuzahlen, der den Entrechteten vor Ort zugutekommt“. Das würde bedeuten, dass im Falle des fünften WM-Titelgewinns einer deutschen Nationalmannschaft keine 400.
Kritische Stimmen, die Mannschaft engagiere sich nicht mit dem ganz großen Eifer für Menschenrechte, wehrte Neuendorf ab: „Sie hat immer wieder Zeichen gesetzt. Das bitte ich zu honorieren.“
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