Die Düsseldorfer Eishockeyprofis zeigen gegen Bremerhaven Moral, gleichen zweimal spät aus. Doch am Ende verlieren sie mit 3:4 nach Verlängerung und kassieren im fünften Heimspiel die fünfte Niederlage.
Phil Varone lehnte mit gesenktem Kopf über der Bande, Kenny Agostino kniete mit dem Blick nach unten auf dem Eis. Es hatte wieder nicht zum ersten Heimsieg der Saison gereicht für die Düsseldorfer EG. Zwar holte sie einen Punkt beim 3:4 nach Verlängerung gegen die Fischtown Pinguins, aber am Ende stand eben die fünfte Niederlage im fünften Heimspiel. Zumindest gab es danach wieder Applaus der Fans.
Das war bereits am Freitag beim 2:5 in Schwenningen zu sehen, wobei die Emotionen da eher in die andere Richtung gingen. Noch während des Spiels drosch Henrik Haukeland mit seinem Torwartschläger wie wild auf Pfosten und Latte ein, bis er zerbrach. Später am TV-Mokrifon nannte Kapitän Philip Gogulla die jüngsten Auftritte der DEG dann „absolute Grütze“. Was mit Blick auf das Schwenningenspiel sogar etwas arg selbstkritisch war.
Das sollte am Sonntag kommen. Was Dolak auch für sich selbst gehofft haben dürfte. Die Unterstützung, die ihm die Gesellschafter noch Anfang der Woche zugesichert hatten, war ja mit einer Fußnote versehen: Nur wenn es endlich besser wird und die DEG Spiele gewinnt, darf das Trainerteam weitermachen. Also wollte das ein Zeichen und stellte vor dem Spiel gegen Bremerhaven die Reihen komplett um.Wirkliche Verbesserung brachte das aber zunächst nicht.
Viel besser wurde es danach nicht. Druckphasen oder Großchancen hatte keine Seite zu bieten. Das Spiel plätscherte ohne echte Höhepunkte vor sich hin, irgendwann wurde es auch auf den Tribünen merklich ruhiger. Es brauchte erst einen krachenden Check von Phil Varone, um das Publikum aufzuwecken, kurz drauf hatte die DEG dann Glück, als Skyler McKenzie den Pfosten traf. Und dann gleich noch mal, als Alexander Blank in der 34.
Jeglic bereitete letzten Abschnitt dann auch die erste Gästeführung durch Jan Urbas vor. Die glich Varone aber aus. Und auch auf das späte 2:3 durch Nico Apendino hatte die DEG noch eine Antwort. Alexander Ehl drückte die Scheibe in der letzten Minute zum 3:3 über die Line. Also ging es in die Verlängerung, in der Varone sogar den Sieg auf dem Schläger hatte. Doch er verzog, im Gegenzug traf Dominik Uher zum Sieg für die Gäste.
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