Die Fotos zeigen Not und Elend der Syrer, aber auch das Leben, das sich unter Krieg, Schutt und Asche nicht begraben lässt: In der Villa Ichon treffen Besucher einer Ausstellung auf eine Welt der Kontraste.
Traurige und skeptische Kinderaugen, aus denen Sehnsucht spricht, richten ihren Blick aus dem Zelt nach draußen. Doch da sind nur sandgelbe Wüste und das Auffanglager – wenig Anlass zur Hoffnung. Aber manche Fotografien zeigen auch lachende und scherzende Kinder, die im Wasser planschen oder auf ihren aufblasbaren Plastiktieren reiten.
Oder es sind freudige Eltern zu sehen, die das knappe Gut Wasser nutzen, um zwei Babys zu baden. In der Fotoausstellung „Gesichter – 11 Jahre Syrien“ in der Villa Ichon treffen Besucher auf eine Welt der Kontraste, in der unter Elend und Leid auch die Freude am Leben aufscheint. Auf zwei Etagen werden Menschen in Syrien und in benachbarten Ländern gezeigt, wo sie in Flüchtlingslagern untergebracht sind.