Sanktionen des Westens gegen Russland spielen dessen Nachbarstaaten wie Kasachstan oder Usbekistan in die Hände. Was die Reise von Frankreichs Präsident Macron bedeutet.
Kasachstans Präsident Kassym-Jomart Tokajew empfängt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Mittwoch in Astana. Macron ist zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Kasachstan und Usbekistan., um Bundeskanzler Olaf Scholz zu treffen. Das Land bemüht sich um gute Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland und will nicht als Befehlsempfänger Moskaus wahrgenommen werden.
Macron dürfte auch ein weiteres Ziel haben, nämlich die zentralasiatischen Republiken durch die Entwicklung von Beziehungen zu Europa davon zu überzeugen, sich vonzu entfernen. „Macrons Suche nach Verbündeten in Russlands eigenem Hinterhof wird durch die Ambivalenz der zentralasiatischen Länder gegenüber dem Krieg in der Ukraine unterstützt“, schreibt Bloomberg.
Letzte Woche trafen sich die Außenminister Kasachstans, Kirgisistans, Tadschikistans, Turkmenistans und Usbekistans zum ersten Mal mit den Außenministern der 27 EU-Mitgliedstaaten, nachdem Präsident Joe Biden im September die Staats- und Regierungschefs der Republiken am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen empfangen hatte. Auch das Scholz-Tokajew-Treffen Ende September in Berlin spiegelt den Trend wider.
Im Jahr 2021 belief sich die Uranproduktion in Kasachstan auf 21,8 Tausend Tonnen, Ende 2022 schon auf 21,3 Tausend Tonnen. Nach Angaben der britischen Lobby-Organisation World Nuclear Association liegen diese Volumina deutlich über denen der Mitbewerber. Nach Kasachstan waren im Jahr 2022 Kanada mit 7,4 Tausend Tonnen, Namibia mit 5,6 Tausend Tonnen, Australien mit 4,6 Tausend Tonnen und Usbekistan mit 3,3 Tausend Tonnen die wichtigsten Uranhersteller.
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