Kanada weist den chinesischen Diplomaten ZhaoWei aus. Peking zieht prompt nach und weist seinerseits einen kanadischen Diplomaten aus. Hintergrund ist ein Streit um einen möglichen Einschüchterungsversuch seitens China.
Mélanie Joly, Außenministerin Kanada
Die geplante Sanktionierung sei „mit ziemlicher Sicherheit dazu gedacht, ein Exempel an diesem Abgeordneten zu statuieren und weitere davon abzuhalten, eine gegen die VR China gerichtete Position einzunehmen“, zitierte die Zeitung „Globe and Mail“ vergangene Woche ein Dokument des kanadischen Geheimdienstes.Die Kontroverse ist eine weitere Belastung der ohnehin angespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern.
„Wir werden keinerlei Einmischung in unsere inneren Angelegenheiten dulden“, teilte Kanadas Außenministerin Mélanie Joly mit und erklärte den Diplomaten Zhao Wei zur „Persona non grata“. „Wir sind fest entschlossen, unsere Demokratie zu verteidigen“, sagte Joly weiter. Ausländische Diplomaten in Kanada seien darauf hingewiesen worden, dass sie nach Hause geschickt würden, „wenn sie sich auf diese Art von Verhalten einlassen“.
Chinas Außenministerium sah eine „skrupellose Aktion“ und behielt sich seinerseits das Recht vor, weitere Maßnahmen zu ergreifen.Die angekündigte Ausweisung erfolgte inmitten seit Monaten angespannten chinesisch-kanadischen Beziehungen.sieht nach Berichten über eine mutmaßliche Einmischung Chinas in die vergangenen beiden Parlamentswahlen seines Landes sich einem wachsenden Druck ausgesetzt, eine harte Linie gegenüber Peking einzuschlagen.
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