Weitere Staaten haben im vergangenen Jahr die Todesstrafe aufgegeben. Und doch steigt die Zahl der gerichtlichen und öffentlich bekannten Hinrichtungen weiter an.
Die Zahl der gerichtlichen Hinrichtungen hat im vergangenen Jahr nach Angaben von Amnesty International den höchsten Wert seit fünf Jahren erreicht. In ihrem heute veröffentlichten Bericht zur weltweiten Anwendung der Todesstrafe dokumentiert die Menschenrechtsorganisation für 2022 mindestens 883 Hinrichtungen in 20 Ländern.
Der Anstieg ist nach der vorliegenden Dokumentation vor allem auf Entwicklungen im Nahen Osten und in Nordafrika zurückzuführen. Die Zahl der erfassten Hinrichtungen imsei von 314 im Jahr 2021 auf 576 im Jahr 2022 gestiegen. In Saudi-Arabien verdreifachte sich demnach die Zahl von 65 auf 196 im vergangenen Jahr. Das ist der höchste Wert seit 30 Jahren, den Amnesty für das Land verzeichnete.
Zudem zeige der Bericht, dass knapp 40 Prozent der Hinrichtungen auf Drogendelikten basierten. Duchrow: „Immer mehr Menschen werden im Zusammenhang mit Drogendelikten hingerichtet, beispielsweise in China, im Iran, Saudi-Arabien oder Singapur. Auch diese Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Besonders betroffen davon sind arme Menschen und Angehörige ethnischer Minderheiten.
España Últimas Noticias, España Titulares
Similar News:También puedes leer noticias similares a ésta que hemos recopilado de otras fuentes de noticias.
Nvidia-CEO: Schlechtes Jahr sorgt für deutliche Gehaltseinbußen bei Jensen Huang📉🤑 Nvidia-CEO Jensen Huang hat im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient als noch im Jahr zuvor.
Leer más »
Wind und Sonne drängen Kohle aus Stromnetzen der G20-StaatenDas sind die Ereignisse des heutigen Tages zum Thema Klima und Nachhaltigkeit - kompakt, schnell und konstruktiv.
Leer más »
Deutsche Konjunktur hinkt meisten EU-Staaten hinterher | Börsen-ZeitungEuropas Konjunkturbild hellt sich allmählich auf, doch die größte Volkswirtschaft schwächelt: Mit ihrer Frühjahresprognose bewegt sich die EU-Kommission zwischen IWF und Bundesregierung.
Leer más »
Einige Startups werden dieses Jahr nicht überstehenJahrelang haben Investoren gerade Fintechs mit Geld überschüttet. Mit dem Zinsanstieg wird die Suche nach neuen Geldgebern auch für Startups allerdings immer schwieriger. Die Stimmung kippt, die Bewertungen werden realistischer. Trade-Republic-Gründer Christian Hecker gibt sich trotzdem betont entspannt.
Leer más »
Smartphone-Verzicht: Wie es sich anfühlt, einmal im Jahr fast komplett analog zu lebenDigital Detox heißt der aktive Verzicht auf digitale Technik. Ich mache das auch - mindestens einmal im Jahr.
Leer más »