Albtraum für Münchner: Ihr Haus wird zwangsversteigert – „Hier wohnen Familien, Flüchtlinge, Auszubildende“
: Das Mehrfamilienhaus an der Volkartstraße 48 wird demnächst zwangsversteigert – jetzt fürchten die Mieter um ihr Zuhause.
„Vergangene Woche haben wir ein offizielles Schreiben vom Amtsgericht erhalten“, sagt Paul Gerbsch, der seit 2011 zur Miete in dem Mehrfamilienhaus wohnt. Schon am 27. März soll es zu der Versteigerung kommen. Betroffen sind 20 Wohneinheiten.Der Hintergrund: Das Haus hat mehrere Eigentümer, die sich offenbar nicht einigen können – in solchen Fällen wird versteigert, um die Aufhebung der Eigentümergemeinschaft zu bewirken. Rechtlich ein üblicher Vorgang.
Anwohner Paul Gerbsch will die Zwangsversteigerung des Mehrfamilienhauses verhindern. © Sabrina Proske Denn: „In unserem Haus wohnen Mieter zum Teil bereits seit über 40 Jahren, Familien mit bis zu zwei Kindern, Flüchtlinge aus der Ukraine, studentische Wohngemeinschaften, junge Paare, Singles und Auszubildende der Bäckerei, deren Geschäft sich unten im Mietshaus befindet“, sagt Gerbsch. Sie alle fürchten nun, dass ein Investor das Haus ersteigern könnte – und die Miete drastisch erhöht wird.
Aus dem Kommunalreferat heißt es dazu auf Anfrage unserer Zeitung: „Bei der Veräußerung von Objekten im Wege der Zwangsvollstreckung besteht kein gesetzliches Vorkaufsrecht“, sagt Sprecherin Maren Kowitz. Die Landeshauptstadt habe „bereits an Zwangsversteigerungen teilgenommen und prüft fortlaufend interessante Objekte auch in diesem Erwerbsbereich. So wird derzeit auch das genannte Objekt geprüft.
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